Konzil von Nicäa

Kann man den christlichen Glauben in Formeln zwängen?

Vortrag und Gespräch am 20. März 2025 um 19 Uhr in der Katholischen Akademie, Freiburg.

Zum Ersten Ökumenische Konzil in Nicäa kamen im Jahr 325 rund 300 Bischöfe aus allen Teilen der damaligen Christenheit zusammen. Sein Abschlussdokument, ein grundlegendes Glaubensbekenntnis, ist bis heute für die Kirchen der weltweiten Ökumene prägend. In seiner später erweiterten Form ist dieses Glaubensbekenntnis in vielen Gottesdiensten präsent.
Die Veranstaltung nimmt das 1700-jährige Jubiläum des Konzils von Nicäa in diesem Jahr zum Anlass, dieses Glaubensbekenntnis umfassend in den Blick zu nehmen: Sowohl die Vorgeschichte des Bekenntnisses mit seinen politischen und theologischen Voraussetzungen als auch die reiche und vielschichtige Wirkungsgeschichte bis in unsere Tage. In der anschließenden Diskussion wird es vor allem um die Bedeutung und grundsätzliche Problematik von christlichen Glaubensbekenntnissen in unserer Zeit gehen.
 
Prof. Dr. Wolfram Kinzig ist Professor für Kirchengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Wilhelms-Universität in Bonn. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse, zu den er umfangreich publiziert hat.

Referent: Prof. Dr. Wolfram Kinzig (Kirchenhistoriker, Bonn)

Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Freiburg (ACK) in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Freiburg.
 
>>> Keine Anmeldung erforderlich